Geschichte Wuppertals
Wuppertal hat eine interessante Entstehungsgeschichte. Die Stadt Wuppertal erstand durch die Vereinigung der zwei Kreisstädte, Barmen und Elberfeld, die sich in Folge des wirtschaftlichen Aufschwungs am 1. August 1929 unter dem Namen Wuppertal zusammen schloßen.
Geschichte Wuppertals: Daten und Fakten.
7. Jh. - relativ späte Besiedlung des Wuppergebiets durch die Germaner, Franken und Sachsen.
8.-9. Jh. - die Wupperregion ist ein Grenzebiet zwischen Franken und Sachsen.
Ab 955 – Fliehburg Elberfeld befindet sich im Besitz von Erzbischof von Köln und wird als die Versorgungstation für die durchgehenden wichtigen Handelswege benutzt.
1070 – die erste urkundliche Erwähnung Barmens
1161 - die erste urkundliche Erwähnung Elberfelds
1530 - Elberfeld erwirbt das Status einer Stadt mit eigener Ratsverfassung.
1610 – Elberfeld bekommt die Stadtprivileg.
1808 – die Erhebung Barmens zur Stadt, die zum Landeskreis Elberfeld gehörte.
1861 – wurden Barmen (mit 7 Wohnplätze) und Elberfeld (mit 20 Wohnplätze) zu den kreisfreien Städten.
19 Jh. - wirtschaftlicher Aufschwung des Wuppergebiets (Textilindustrie, Nähe zur Bergbau, Bahnstrechenausbau)
1920 - der Aufstand der KPD, USPD und SPD gegen Kapp-Putsch in Elberfeld, der den Ruhraufstand aulöste.
1.August 1929 – die Vereinigung Elberfelds und Barmens.
1933 - 1945 – wird Wuppertal zum Zentrum des Widerstands gegen Nazi Regime (z.B., der christliche Widerstand gegen Hitler unter der Führung von Karl Barth)
1935 - führte Nazi Regierung die Wuppertaler Gewerkschaftsprozesse gegen 650 angeklagten Arbeiter aus.
1939 – 1945 – schwere Zerstörungen in Wuppertal durch die Luftangriffe von Aliierten.
1970 – der Abschwung der Textilindustrie;
1980er – Durch den starken Einsatz der Oberbürgermeister Hans Kremendahls und Peter Jungs werden die Medien und die Öffentlichkeit zum Umdenken der wuppertaler wirtschaftlichen und sozialen Problemen aufgerufen.
